Tokio begrüßt mich mit über 33 Grad Celsius und schwülem drückenden Wetter. Aber wie mein japanischer Kollege bereits sagte, " nimm Wasser mit, die sterben da wegen der Hitze". Schön, schön, aber ich kenne Shanghai bei 43 Grad Celsius, daher was soll's.
Es erwartet mich eine Stadt die allen Erwartungen gerecht wird. Menschen denen es gelingt die Stadt trotz ihrer 37 Mio Einwohner erträglich zu machen. Es ist sauber und die Regeln allgegenwärtig. Es fällt mir als Deutsche sofort auf, wie einfach es ist diese Regeln zu beachten. Jeder ist zuvorkommend und so kommt mir das sehr entgegen. Trotz meiner fehlenden Sprachkenntnisse, sind die Japaner sehr hilfsbereit. Es sind die Kleinigkeiten, sei es beim bezahlen das der Kassierer automatisch das japanische mündlich auf englisch übersetzt.
Auch das es keinerlei Gedränge,trotz Menschenmassen gibt, kommt mir sehr entgegen.
Von vorneherein war klar, diese Stadt lässt sich in 3 Tage nur teilweise erkunden.
Einreise
Wenn ich hier etwas empfehlen darf ist es das es Sinn macht die Zoll und Einreise Anmeldung vor Anreise online zu machen. Die Barcodes dazu sollte man als Bildschirmdruck offline mit sich führen. Denn W- LAN ist nicht flächendeckend vorhanden und so habe ich z.B. die Stadtkarte von Tokio offline runtergeladen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Zur Einreise habe ich die Zug und U-Bahn Karten bereits erworben und musste sie nur noch mit dem Barcode abholen. Hier hatte sich ein 72 Stunden Kombi Ticket bewährt. Bei der Anreise im August ist die klimatisierte U- Bahn ein Segen.
Das U-Bahn Netz ist nach Farben und die Stationen Alpha numerisch angeben. So ist es hilfreich sich einfach die Endnummer zu merken, so sieht man sehr schnell ob man absteigend oder aufsteigend einsteigen muss.
Wichtig ist auch ein Blick auf die Vielzahl der Ausgänge, es lohnt sich und erspart einem unnötige Wege in der Gluthitze an der Straße.
Im August hatte Tokio knapp 33 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Asakusa
Kaum am Flughafen angekommen, ging es mit dem Zug nach Ueno und von dort mit der U-Bahn nach Asakusa. Ein beliebtes Viertel das durch den Sensoji- Tempel und dem allgegenwärtigen Tokyo Skytree geprägt ist. Mein Hotel das Asakusa View bietet einen spektakulären Ausblick auf die Stadt.
Praktisch ist das direkt gegenüber bereits die Einkaufsstraßen und Ausgehviertel liegen. Mehrere überdachte Einkaufsstraßen und u.a. direkt vor dem Sensoji-Tempel Ladenstraßen. Am Ende kann man in das oberste Stockwerk des Asakusa Kultur Touristeninformation Zentrum fahren. Von dort ist der Sumida River Walk nicht weit.
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