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Melancholie

Das Leben bietet immer wieder Herausforderungen. Viele sind sicherlich tapferer als ich, durchstehen Schmerzen und Rückschläge souverän.  Meistens einfühlsam und mitfühlend ist es bei anderen überhaupt kein Thema diese zu trösten.  Man kann sich heute im Social Media sicher sein das jemand sich die Zeit nimmt und ein freundliches Wort da lässt. Auch ich habe das heute überlegt. Sitze ich doch mit geschundenem Gesicht lädiert im Home-Office. Auch noch aus eigenem Antrieb rein vorsorglich lies Ich mir das Gesicht teilweise schälen.Eine Standard Anwendung die eben im Sommer nicht ratsam ist.  Ich hasse es eingeschränkt zu sein, nochmehr hasse ich Makel in meinem Gesicht. Leider fasse ich mir ständig unbewusst ins Gesicht. Das nicht auf alles Pflaster aufgetragen werden könnten, muß ich dem Reflex widerstehen die Haut zu berühren. Da bin ich nicht tapfer, mag es überhaupt nicht mich zu schonen. Etwas was ich von anderen nie erwarten würde. Tapferkeit, durchhalten ...
Letzte Posts

twoff

Es ist wieder passiert, während ich eine Umfrage auf X zur Auswahl stelle: Meer und Strand, Foodie oder Städte kommt Mantra-artig die Forderung nach nackter Haut, nach Titten.  Ha, ha, ha wie amüsant. Natürlich nicht der Großteil aber immer wieder erreichen einen solche Hinweise. Gemach, gemach ich weiß das es nicht die Mehrheit ist und das die Doofen nicht aussterben.  Aber in den letzten Tagen war es schon recht derb, immer wieder teilen mir Männer mit wie viel Liebe sie noch zu geben haben. Und mit Liebe meine die natürlich ihren Schwanz.  Es ist eigentlich egal ob man unbekleidet oder vollständig angezogen postet.  Ich kann es einfach nicht vertragen das Vergewaltigungsphantasien sogar von anderen relativiert werden.  Wenn ich bedroht werde, es doch damit herauszufordern wenn ich ein Bild von mir poste. Ja ja die Welt ist nicht gerecht und es sind nicht alle so. Ich weiß und schätze es.  Es ist nur so das ich überhaupt nicht so plump angespr...

Die Geschichte des Einhorn Bademantels

Ich besitze einen Einhorn Bademantel, sogar mit Regenbogenrücken. Er hat Ohren an der Kapuze und sogar ein Horn. Es bedeutet mir sehr viel ihn zu besitzen. Er tröstet mich. Nun wie kam es dazu. Wie jeder erwachsene Mensch beklagte ich mich online darüber das es bei einem Discounter nur Einhorn Badetücher für Kleinkinder gab und es doch eine absolute Frechheit sei.  Zudem ginge es mir da zu dem Zeitpunkt nicht so gut, ich hatte mich zu dem Besuch bei einer Therapeutin entschieden und es stürzte mich in einer ziemliches Tränen Desaster. Ich arbeitete den Tod meiner Mutter und andere Themen auf und musste als sonst sehr kontrollierter Mensch der eher anderen hilft, ständig unkontrolliert weinen. Eine für mich ungewohnte Situation. Nicht weil ich mich unbedingt im Griff behalten wollte, sondern weil ich keinerlei Kontrolle darüber hatte. Darüber sprechen wollte ich auch mit niemandem, so kam es das ich es u.a. online andeutete. Es ging mir richtig schlecht.  Ich weiß das es dazu g...

Die Rolle der Frau im Social Media

Social Media bietet für jeden was. Unendliche Tools die es einem ermöglichen sich so darzustellen wie man sein möchte. Die Bandbreite bietet von der persönlichen Truman Show mit Produktplatzierungen, Seelen Striptease, humorvollen Einlagen, Mental Breakdown oder die klassische Stumpf ist Trumpf Kultur. Und der Trend Es ist alles verfügbar und auf Fingertipp zu sehen.  Ich stelle jedoch fest das Social Media doch viel konservativer ist als sich viele  eingestehen wollen.  Es ist die Rolle die Frauen zugestanden wird. Ich für mich erhebe den Anspruch mich online frei ausleben zu können. Dazu gehört eben auch die persönlichen Facetten zu zeigen. Wir leben in Deutschland in einer gleichberechtigteren Kultur als in manch anderen Ländern, dessen bin ich mir bewusst.  Ich bin Ende vierzig und kenne Sexismus und die zotigen Witze noch zu genüge aus erster Hand. Mein Ansinnen war es weniger Sexismus zu bekämpfen, sondern mir einfach auf Augenhöhe nehmen zu können was ich will...

PowerTrip

Ich war beim PowerTrip ein Musikfestival auf dem Gelände des Empire Polo Club in Indio, California . Niemand geringeres als Iron Maiden, Gun's Roses, Judas Priest, AC/ DC, Tool und Metallica gaben sich die Ehre.  Die Preise auf dem PowerTrip hatten Mondpreise für jede Art von Paketen. Ob Shitty Hotel mit Front of Stage, inklusive Verpflegung für 5.000 US Dollar oder Front of Stage, VIP Packages für 1.500 US Dollar das alles war in Sekunden ausverkauft. Mein Ziel war es Front of Stage ohne Chichi zu bekommen. Und tatsächlich funktionierte es.  Also gesagt getan. Auf dem Gelände angelangt, zeigte sich der Empire Polo Club in Indio von seiner besten Seite. Ein Riesengelände, weitestgehend begrünt mitten in einer Wüste. Es zeigt sich auf dem Hinweg warum es den Begriff Coachella Husten gibt. Ein sehr feiner Wüstenstaub waberte über dem Zugang und Parkplatz. Iron Maiden eröffneten nach Sonnenuntergang das Festival und zeigten sich von...

London und andere Begegnungen

London ist eine aufregende und vielschichtige Stadt. Verbindet mich mit Städten nicht immer das pure Sightseeing, wenn ich kann verbinde ich es mit Veranstaltungen.  Musik  Für mich ist es zum Beispiel das Roundhouse oder die O2 Arena.  Es gibt natürlich unzählige Konzerte in London und die Veranstaltungsorte sind vom tre chick bis abgerockt. Ich mag die Atmosphäre in letztern und den Komfort in den neueren. Das Roundhouse liegt zum Beispiel mitten im szenigen Camden, der Flohmarkt der Camden Market bietet von kulinarischen Erlebnissen, Kleidung und so ziemlich jeden Schnick Schnack. Entsprechend hartgesotten geht es im Roundhouse zu. Wobei die Briten es einem wirklich leicht machen, im Gegensatz zu vielen Deutschen werden Warteschlangen respektiert. Die O2 Arena ist ein Entertainment Komplex der Superlative. Shopping, Restaurant und Veranstaltungsarena sind alle unter einem Dach zu finden. Nach dem Konzert kann man flanieren , einen Drink genießen und bis in ...

HUHU erlebt jeden Tag wilde Abenteuer auf Twitter oder warum Djschöremy vollkommen zurecht keine Freundin hat.

Welch eine Überschrift und doch enthält sie viel Wahrheit. Natürlich hat man irgendwann im Social Media eine dickere Haut. Mehrfach habe ich mich schon über übergriffige Ansprachen oder negative Bewertungen in Tweets ausgelassen. Interessant ist die eigentlich immer identische Rückmeldeart.  Ein Großteil reagiert mit Verständnis da es ihnen im Traum nicht einfallen würde sich so zu verhalten.  Dann gibt es die mit der Empfehlung einfach drüber zu stehen, das müsste doch an einem abperlen.  Und dann wieder die mit der Empfehlung alle mindestens auszupeitschen. Meine Haltung dazu ist ziemlich klar, ich möchte für mich eine Mischung aus Austausch, Humor, Mitgefühl und verdammt nochmal Nudes. Ich will nicht sehen wer mit wem vögelt und es interessiert mich auch nicht wer was mit wem hat.  Das finde ich sehr persönlich. Natürlich freue ich mich mit, habe nur meine Probleme damit wenn womöglich noch Nutzernamen aufzuführen sind. Das geht mich im Grunde nichts a...

Der Untergang von Twitter

Es ist alles schrecklich, still und dunkel. Die Guten sind eh schon weg. Früher war alles besser. So oder so ähnlich lese ich es vermehrt auf der Plattform X formerly as known as Twitter. Ich verstehe es durchaus, es ist der Dialog der einen fasziniert. Wenn dieser plötzlich ausbleibt weil liebgewonnene Accounts mittlerweile andere Plattformen bespielen. Vermutlich einfach mit dem Wunsch Mutuals nicht zu verlieren. Ich bin zum Beispiel auch auf Blue Sky, aber nicht mehr auf Mastodon. Und doch scheint es das man auch ein Gefühl für eine Plattform bekommen muß. Der Mix und Ton ist immer unterschiedlich, obwohl die Menschen dahinter durchaus auf beiden Plattformen sind. Zum Beispiel finde ich es auf Twitter immer toll alles zu sehen und zu lesen. Tolle anregende Bilder, Menschen die ihr Leben teilen, Hilfe benötigen und sie meistens bekommen.  Es nervt unglaublich das es leider viele Pornbots gibt, die Tweets liken und eben auch viele Accounts gibt die nur Fleisch konsumie...

Vampire Café Tokio

Tokio die Stadt der Superlative bietet mit seinen Stadtteilen viel Abwechslung. Man flaniert an allen möglichen sehr schicken Shop und Zentren vorbei. Das Ziel war jedoch das Vampire Café, ein absolutes Highlight in Tokio. Es gibt viele Möglichkeiten in Tokio in ein Cafe zu gehen, ob man sich von Prinzessinen bewirten lassen möchte oder Hundewelpen streicheln. All das wird angeboten. Das Vampire Café Tokio liegt direkt im schicken Ginza Bezirk. Allerdings im einer Seitenstraße, die man vermutlich nie durch Zufall finden würde. Die Adresse lautet  Japan, 〒104-0061 Tokyo, Chuo City, Ginza, 6 Chome−7−6 ラペビル 7F Eine Reservierung ist auf jeden Fall empfehlenswert, da das Café nur über wenige Plätze verfügt.  Ebenfalls kann ein Menü vorausgewählt werden. Das Thema des Cafés ist Programm und so ist der Anblick beim Ausstieg im Fahrstuhl stilecht.  Der Empfang ist mystisch und freundlich. Der Vampir des Hauses begrüßt  höflich ...

Kagoshima Japan ein kleiner Ausschnitt

Das ich mal das in Kagoshima landen würde war vielleicht theoretisch möglich und doch landete ich etwas unvorbereitet in dieser Stadt. Es liegt in einer schönen Bucht und hat gleich gegenüber eine aktiven Vulkan. Es gibt einen Fährverkehr der alle 20 Minuten zur Insel fährt.  Diese Stadt hat sich bereits gut auf Tourismus eingestellt und doch spürt man in dieser Stadt das eher selten westliche Touristen dort aufschlagen.  Der einfachste Weg ist es die Kagoshima City Tram nach Tenmonkan-dori zu nehmen.  Wenn man kein Bargeld hat, ist es möglich mit Kreditkarte per Tap on und Tap Off zu zahlen. Im Zentrum erhält man an der Tourist Information Auskunft und kann dort Tickets auch per Kreditkarte zahlen. Tageskarte   Ich kann die Tageskarte empfehlen, sie beinhaltet alle wichtigen Transportmittel und es gibt die Kagoshima Route die einen zu 20 Stationen in 80 Minuten zu allen wichtigen Must See Attraktionen bringt.  Shiroyama Observatory ...

Japan Tokio ein kleiner Besuchsbericht Asakusa

Tokio begrüßt mich mit über 33 Grad Celsius und schwülem drückenden Wetter. Aber wie mein japanischer Kollege bereits sagte, " nimm Wasser mit, die sterben da wegen der Hitze". Schön, schön, aber ich kenne Shanghai bei 43 Grad Celsius, daher was soll's. Es erwartet mich eine Stadt die allen Erwartungen gerecht wird. Menschen denen es gelingt die Stadt trotz ihrer 37 Mio Einwohner erträglich zu machen. Es ist sauber und die Regeln allgegenwärtig. Es fällt mir als Deutsche sofort auf, wie einfach es ist diese Regeln zu beachten. Jeder ist zuvorkommend und so kommt mir das sehr entgegen. Trotz meiner fehlenden Sprachkenntnisse, sind die Japaner sehr hilfsbereit. Es sind die Kleinigkeiten, sei es beim bezahlen das der Kassierer automatisch das japanische mündlich auf englisch übersetzt. Auch das es keinerlei Gedränge,trotz Menschenmassen gibt, kommt mir sehr entgegen. Von vorneherein war klar, diese Stadt lässt sich in 3 Tage nur teilweise erkunden. Einreise   Wenn ich hier ...

der Penis eines Mannes und sein Flirtverhalten

Die richtige Größe ist entscheidend. Das ist vermutlich nicht ganz falsch. Es gibt manche Dimensionen, mit denen möchte man nicht im selben Raum sein.  Ja,  was denn nun?  Am besten noch ein Waschbrettbauch und durchtrainiert.  Männer müssen vor allen Dingen spüren und erahnen was Frau so will. Versteht mich nicht falsch, ich bin weit davon entfernt hier Mitleid zu hegen. Mich stört nur die allgemeine Annahme, man müsste einen Ideal entsprechen um gesehen zu werden.  In der heutigen Zeit wird in einschlägigen Portalen suggeriert, wie man auszusehen hat. Und so erkenne ich bei der Jugend einen Standard. Ein teilweise ungesundes Körpergefühl, gepaart mit den Möglichkeiten der Filter in Foto Apps.  Doch kommen wir zurück zu der reißerischen Überschrift. Seien wir ehrlich wenn wir den Penis vom Menschen entkoppeln, gibt es durchaus eine Idealvorstellung. Nicht zu groß, nicht zu dick, die Eichel in passender Proportion zum Rest.  Und dieses Bild beeinflusst...

Reisen in ferne Länder

Wir sind früher nie vereist, meine Familie ist immer Zuhause geblieben. Das hatte mehrere Gründe, mein Vater verreiste nicht gerne.  Meine Eltern führten keine harmonische Ehe und so machte jeder sein Ding.  Einen Wunsch hatte mein Vater jedoch immer geäußert, wenn er in Rente ging würde er reisen. Leider erreichte er es nie.  Und so reifte früh der Entschluss zu reisen, möglichst nie Dinge aufzuschieben. Ich bin kein mutiger, abenteuerlustiger Mensch. Jedoch habe ich schon immer alles bewundert. Orte zu entdecken, bei einem Konzert lokal die Menschen zu studieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen war eines meiner Ziele.  Es lädt meine Batterien auf. Mit dem Reisen verbinde ich auch die Vorfreude, je mehr ich sehen durfte, je mehr weiß ich wie privilegiert wir doch leben.  Die Lebenswirklichkeit in anderen Teilen der Welt ist unglaublich hart. Dazu zähle ich bereits die USA. Wer dort nicht dem System gemäß performt, fällt ungebremst durch ein Raster. Kommen w...

Twitter und andere Erlebnisse

Mehrfach habe ich erwähnt wie unterschiedlich ich das Medium Twitter genutzt habe. Es geschah eher aus Neugierde und dem Interesse schneller an Nachrichten zu kommen.  Es ist sehr bequem und angenehm dort Informationen zu erhalten. Häufig eben angenehm kurz. Es gab so einige Highlights, aber es lief eben so im Hintergrund. Wie Social Media im allgemeinen bei mir. Auf Facebook bin ich nur, um dem Kontakt zu Bekannten und Freunden weltweit nicht zu verlieren. Immer wieder spannend wie die Amerikaner vollkommen unironisch Facebook als Tagebuch nutzen. Es gibt Monate da poste ich dort gar nichts, außer vielleicht mal ein musikalisches Erlebnis.  Nun fand ich es auch Twitter interessant, wie daneben die ganzen Prognosen bei der Wahl von Trump waren. Vollkommen unerheblich wie unsäglich gepostet wurde, die Anhänger schworen ihm schweigend die Treue. Wohlwissend das er das nur für sein Ego betrieb. Manchmal schaute ich jedoch Wochen nicht rein.  Dann kam die Pandemie und es wa...

Glasgow und Death Metal

Ich fliege gerne, auch weite Strecken machen mir nichts aus. Im Grunde schaue ich mir gerne neue Dinge an, erkunde gerne Städte, probiere gerne unbekanntes Essen. Es ist ein Unterschied ob es beruflich oder privat ist, selten gelingt es kombiniert. Wenn ich geschäftlich reise, bleibt wenig Zeit für Sightseeing. Manchmal erübrigt es sich mit den Kollegen vor Ort oder Kunden den Abend zu verbringen und dann hat man plötzlich me-time. Musik war immer eine willkommene Gelegenheit, wenn es die Zeit ermöglichte war auch ein Konzert fällig im örtlichen düsteren Club der Wahl.  Lustig war einmal jedoch ein Abend im kalten Glasgow im Februar. Es gibt wenige Orte die Nebel und klamme fiese Kälte so gekonnt kombinieren. Den Schotten macht das so gar nichts aus. Während ich mir eine dickere Jacke wünschte, tänzelte leichtbekleidet eine Schottin in T-Shirt, Jeans Minirock und offenen Schuhen vor mir her. Leider hatte ich Fish um einen Tag verpasst und so blieben nur wirklich gute Fi...

Bristol One Day Remains Alter Bridge

Als Creed aufhörten war ich sehr traurig.  Ich wusste das Scott Tap ein schwieriger Charakter war. Aber Lieder wie "Higher" oder "With Arms wide open" sind für mich perfekte Songs. Als Alter Bridge sich mit den Mitgliedern von Creed mit neuem Sänger Miles Kennedy neu gründeten und 2004 "One Day Remains" rausbrachten , war es für mich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.  Diese Album beinhaltet für mich eine Fülle an wunderbaren Songs. Ich kann es auch heute noch gut hören. So kam es das ich Alter Bridge auf ein paar Festivals sehen konnte und mir fiel da schon auf, mit welcher Spielfreude sie auftraten. Es war überraschend zu sehen, wie gut sich der neue Sänger einfügte. Es war als hätte die Band ihr neues Glück gefunden. Und so kam es das ich die Gelegenheit bekam die Band in Bristol zu sehen. Sie waren zu dem Zeitpunkt auf UK Tour und der Veranstaltungsort ein altes Theater, versprach mit 3.000 Zuschauern ein tolles Ambiente.  Nun habe ic...

Metalbands und andere Überraschungen

Manchmal entwickeln sich Bands weiter, sie reifen. Nutzen ihr Potenzial und entwickeln sich weiter. Ein gutes Beispiel sind für mich Bullet for my Valentine und Shinedown.  Beide habe ich früh live gesehen und sie haben mich zunächst nicht überzeugt. Der Sänger Matt Tuck von Bullet war ein halbes Kind und trat mit gesträhnter Fönfrisur auf. Der Sänger Brent Smith von Shinedown hat mich mal an den Rand meiner Geduld gebracht, als sie als Vorband von 3 Doors Down und Alter Bridge unendliche Monologe führten.  Zugegeben im Gibson Amphitheater im LA. Es gibt schlechtere Orte. Der Sänger faselte etwas von das das Publikum ihm Tribut zollen soll, etwas zurück geben soll und ich dachte mir nur das er das Konzept eines Konzerts nicht verstanden hat.  Nun habe ich beide Bands mehrfach über die Jahre wieder live gesehen, Bullet for my Valentine zuletzt in Offenbach Bullet for my Valentine   Bei dem Konzert von Bullet for my Vale...