Das ich mal das in Kagoshima landen würde war vielleicht theoretisch möglich und doch landete ich etwas unvorbereitet in dieser Stadt. Es liegt in einer schönen Bucht und hat gleich gegenüber eine aktiven Vulkan. Es gibt einen Fährverkehr der alle 20 Minuten zur Insel fährt.
Diese Stadt hat sich bereits gut auf Tourismus eingestellt und doch spürt man in dieser Stadt das eher selten westliche Touristen dort aufschlagen.
Der einfachste Weg ist es die Kagoshima City Tram nach Tenmonkan-dori zu nehmen.
Im Zentrum erhält man an der Tourist Information Auskunft und kann dort Tickets auch per Kreditkarte zahlen.
Tageskarte
Ich kann die Tageskarte empfehlen, sie beinhaltet alle wichtigen Transportmittel und es gibt die Kagoshima Route die einen zu 20 Stationen in 80 Minuten zu allen wichtigen Must See Attraktionen bringt.
Shiroyama Observatory
Eine der schönsten war eindeutig das Shiroyama Observator. Eine Aussichtsplattform Aussichtsplattform die einem dem Blick auf den Vulkan sichert, aber das eigentliche Highlight ist der dschungelartige Wald. Er bietet ein umfangreiches Wanderwegnetz(Shiroyama Promenade)und es unflattern einen Schmetterlinge in beeindruckender Vielzahl. Da ich generell gerne Schmetterlinge und eine große Freude an der Fauna habe, war es mir wohl anzumerken wie begeistert ich von diesem Park war. Ein ältere Herr blieb neben mir stehen und begrüßte mich mit einem "Welcome to Japan". Ich bedankte mich freundlich und verbeugte mich leicht. Es sind die kleinen Gesten. Der Wald war angenehm kühl, im Vergleich zur hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze außerhalb. Es gibt im diesem Wald auch Schlangen, daher war es wohl besser am Weg zu bleiben.
Der Abstieg dauert zwischen 20-40 Minuten. Es gibt zwei Ausgänge, an denen jeweils eine Busstation zu finden ist.
Sengan-en
Von Shiroyama bietet sich eine Weiterfahrt in den Japanischen Garten an. Eine große Parkanlage die einen guten Eindruck der Kultur vermittelt.
Die Station heißt Sengan-en und es lohnt sich mindestens 60-120Minuten einzuplanen.Er gehört zum UNESCO Welterbe. Es ein 12 acres großes Gelände das 1658 als Residenz des Shimadzu Clans gegründet wurde.
Direkt gegenüber sieht man den aktiven Vulkan auf der Insel Sakurajima .
Ganz besonders entzückend fand ich in dem Garten den Katzenschrein.
Es gibt aber sehr viel mehr zu sehen, wie z.B. ein traditionelles japanisches Haus das Garten Museum House. Das habe ich ausgelassen, da mir die 500 Yen Aufpreis zu den 1000 Yen regulär zu viel waren.
Es gibt diverse Restaurants und Shops von günstig bis teuer. Mein Highlight war das lila Süßkartoffel Softeis.
Von dort geht es auf der Route bequem mit dem Bus Richtung Zentrum. Man steigt in die Busse hinten ein und zeigt beim rausgehen vorne beim Busfahrer die Karte vorn. Ein bedanken gehört dazu. Ebenso gebietet es sich Sitze für ältere Menschen freizuhalten. Die Japaner sind ein sehr angenehmer Gastgeber.
Tenmonkan-dori
Typisch für die Zentren sind lange überdachte Einkaufsstraßen. Die bieten neben Einkaufszentren, so ziemlich alles was das Herz begehrt.
Cash
Es ist interessant das gerade in den öffentlichen Verkehrsmitteln Cash erwartet wird. Und so bietet es sich an zumindest 50 Euro gewechselt mit sich zu führen.
Es ist ebenso nicht in allen Restaurants möglich mit Kreditkarte zu zahlen.
Essen
Essen ist in Japan ein Genuss, von Ramen bis Sushi kann ich natürlich das Matcha Eis und kalten grünen Tee empfehlen. Hier gibt es nichts was es nicht zu empfehlen gibt. Die Japaner sind sehr hilfsbereit und helfen gerne mit Hinweisen aus.
Supermarkt
Ein Muß ist der Besuch eines Supermarktes, der ist in der Regel ein Highlight. Damit sind nicht die vielen Family Marts gemeint.
Es blinkt und aus dutzenden Fernsehern werden die Produkte beworben. Ich war ziemlich überfordert und in gleicher Weise angetan. Hier musste ich mich sehr zurückhalten. Die schiere Vielfalt an wunderbaren bunten Produkten ist schier unendlich. Leider hat die Hitze mich daran gehindert Schokolade in Unmengen zu kaufen.
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