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Der Untergang von Twitter

Es ist alles schrecklich, still und dunkel. Die Guten sind eh schon weg. Früher war alles besser. So oder so ähnlich lese ich es vermehrt auf der Plattform X formerly as known as Twitter.


Ich verstehe es durchaus, es ist der Dialog der einen fasziniert. Wenn dieser plötzlich ausbleibt weil liebgewonnene Accounts mittlerweile andere Plattformen bespielen. Vermutlich einfach mit dem Wunsch Mutuals nicht zu verlieren. Ich bin zum Beispiel auch auf Blue Sky, aber nicht mehr auf Mastodon.
Und doch scheint es das man auch ein Gefühl für eine Plattform bekommen muß. Der Mix und Ton ist immer unterschiedlich, obwohl die Menschen dahinter durchaus auf beiden Plattformen sind.

Zum Beispiel finde ich es auf Twitter immer toll alles zu sehen und zu lesen. Tolle anregende Bilder, Menschen die ihr Leben teilen, Hilfe benötigen und sie meistens bekommen. 

Es nervt unglaublich das es leider viele Pornbots gibt, die Tweets liken und eben auch viele Accounts gibt die nur Fleisch konsumieren. Also nicht im verzehrenden Sinne.

Es kommt im regelmäßigen Wellen innerhalb der letzten Monate zu Abmeldewellen, das liegt an der bewusst schlechteren Funktionalität für nicht verifizierte Nutzer. Die Timeline ist im Gegensatz zu früher nicht nach den Mutuals sortiert. Ohne Listen ist es kaum noch möglich sich nicht aus den Augen zu verlieren.

Manche User verschieben ihre Social Media Präsenz und bespielen auch andere Kanäle.

Ich sehe es skeptisch wenn andere User ihren Account spenden. Das finde ich befremdlich, schließlich folgt man der Person und keiner Account Größe. Etwas das ich mehrfach als relativ einschätze. Die schiere Follower Zahl sagt nicht automatisch etwas über die Qualität aus.

Kommen wir zu den anderen Plattformen, ich kann es nicht genau erfassen. Aber mir war es immer wichtig mich online frei auszuleben. Dazu gehören für mich auch mal schöne Bilder von mir. Auf Instagram mache ich das im begrenzten Rahmen hinter dem Schloss und habe dort nur Wohlwollen erfahren. Allerdings ist der Austausch nicht so intensiv wie auf Twitter. Ein Herzchen ist erfreulich, aber so wie auf Twitter wo Menschen einem direkt Feedback geben fühlt es sich anders an 

Auf Blue Sky kommt es mir so vor, als sei das dort nicht möglich. Weil dort alle hinflüchten weil es auf X so anrüchig war. Deswegen fühle ich mich dort nicht frei. 

Auch finde ich das spiegeln von identischen Inhalten auf mehreren Plattformen nicht befriedigend. Es ist interessant wie unterschiedlich die Antworten kommen. Auch finde ich es unangenehm, wenn große Schnittmengen an Usern aus Höflichkeit vielleicht alles liken jedoch die Kommunikation einschläft.

Wie dürfen einfach nicht vergessen das es Zeit braucht bis man sich aklimatisiert und zurecht findet. Das Leben und der Zufall schenken einem ganz kostbare Begegnungen. Die muß man sich verdienen und das lässt sich meiner Ansicht nach, nicht einfach von Plattform zu Plattform kopieren.



Vermutlich alles subjektiv. 
Alles in allem probiere ich mich mit den diversen Medien aus. Podcast, Blog, Playlisten oder eben eine Art Tagebuch auf X, es gibt kaum etwas was ich nicht ausprobiert habe. 
Es hilft mir mich auszudrücken.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für über 5.000 Leser dieses Blogs bedanken. Meine Links sind über https://linktr.ee/huhugrinsekind008 oder hier linktree 


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