Wenn sich die Gelegenheit ergibt in die Elbphilharmonie zu gehen. Sollte man das nutzen. Wegen einem Metalkonzert in der Stadt, ergab sich die Gelegenheit Krystian Zimerman zu sehen. Ein polnischer Künstler der nur selten Konzerte gibt.Chopin sollte es sein.
Auf dem Weg dorthin fiel die Benennung der Brücke ins Auge. Sie erinnert an einen gleichnamigen Twitter-User.
Auffällig ist die außergewöhnliche Konstruktion des Gebäudes.Kaum eingetreten führen wellenartige Rolltreppen in den oberen Stock.
Da die Karten für den 15 Stock von 16 Stockwerken führte, mußte man sich für Treppe oder Lift entscheiden. Da die Zeit drängte musste der Lift herhalten.
Die Aussicht ist phantastisch und es lohnt sich in der Elbphilharmonie dort etwas Zeit zu verbringen.
Die blaue Stunde mit Blick auf die Landungsbrücken entschädigte für die Hetze.
An den Plätzen angelangt, fällt mit jedem Schritt das detaillierte Interieur und die Gestaltung auf.
Das Publikum war gemischt aus Stammkunden und Touristen. Auch der Kleidungstil war recht unterschiedlich. So war von legerem Freizeitdress bis zum Abendkleid alles vertreten.
Wie es manche so ist, gehen Menschen mit Husten extra zu solchen Veranstaltungen.
Es steigerte sich und endete vor Konzertbeginn mit allgemeinen Gelächter. Ein schöner Umgang damit. Der Künstler erschien und siehe da er hustete und da war der Bann gebrochen.
Der Künstler began mit Bach und so konnte ich mein Umfeld betrachten. Es war interessant wie rücksichtsvoll weiter gehustet wurde. Immer in den Pausen. Vor mir sitzt ein Familie angefangen von den Großeltern, Kindern und erwachsenen Enkeln. Auch wenn ich in einer musikalischen Familie aufgewachsen bin, sind wir nie zu Konzerten gegangen. Ich war etwas neidisch und bemerkte doch das es im Grunde die Enkel nur für ihre Familie getan haben.
Der Künstler spielt sich warm und doch kann ich meinen Blick kaum von den Händen abwenden die das ältere Paar vor mir ineinander halten. Dieses gemeinsame Musik genießen, jede Melodie freudig zu erwarten und andächtig gemeinsam zu genießen. Für mich ein Ausdruck tiefer Liebe und Freude
gemeinsam etwas teilen zu können.
Die Akkustik ist phänomenal und es ist interessant wie sich die Töne ihren Weg ins Ohr suchen. Die Wandstruktur ist zerfurcht und vermutlich hervorragend durchdacht.
Nach der großen Pause ging es mit Chopin weiter. Zuvor war es wie immer sehr nervig das die Pause im Grunde aus Schlange stehen besteht um ein Kaltgetränk zu erwerben. Bin gespannt wann da endlich mal ein Konzept gibt, daß es einfacher macht. Natürlich war Kartenzahlung aufgrund eines technischen Fehlers nicht möglich. Das ist mir einfach unverständlich.
So nun zurück zu Chopin, es war wundervoll wie getragen diese Musik war. Niemand plauderte, jeder verhielt sich angemessen. Dies sollte selbstverständlich sein und ist doch eher selten vorzufinden. Dies mag an der imposanten Räumlichkeit liegen und der offenkundigen Zuordnarbeit.
Ich konzentrierte mich auf die Musik und so vergingen die zwei Stunden wie im Flug.
Danke dass du uns mitgenommen hast,
AntwortenLöschenauf deine wunderbaren Konzerte in der Hansestadt und tollen Reise jetzt♡
Man meint grad, man wäre selbst dort gewesen,hahaha ;-)
Komm wieder gut nach Haus auch👊🏻
GlG