Was ist eigentlich guter Sex? Zusammengefasst etwas was den Teilnehmern zusagt und sie erfüllt.
Der Druck auf der Gesellschaft ist immens, stehen doch alle Informiert zum guten Sex zur Verfügung.
Nur braucht es dazu ein Gegenüber das ein gemeinsames Interesse teilt. All diese unbekannten sind es die manchmal bei One Night Stands perfekt sind, bieten doch auch andererseits viele Unwägbarkeiten.
Kink
Interessant ist auch der Trend der einem höher, weiter, schneller vermittelt. Angereichert mit dem schier unbegrenzten visiuellen Angebot kann jeder Kink gefunden und bedient werden. Oft habe ich mich gefragt, was ist denn eigentlich mein Kink. Manche kokettieren damit und können eine ganze Palette mit Interessen aufzählen. Mich lässt das oft ratlos zurück.
Zum einen ist Sex sehr persönlich und es hilft wen man bei sich selbst beginnt. Sich selbst zu mögen und ertragen zu können. Für viele unverständlich, aber sich selbst so zu mögen und zu akzeptieren wie man ist.
Eine Herausforderung.
Ich stehe in der Mitte des Lebens und kann sagen das es mir meist leicht fiel, mich zu mögen. Ich war immer der Meinung das es nicht notwendig ist irgendwelche Normen zu erfüllen. Ich war immer kurvig und es hat noch niemanden gestört. Natürlich habe ich immer sehr schlanke Frauen bewundert. Jedoch hilft das alles wenig, wenn diese sich selbst nicht akzeptieren. Ich habe viel darüber nachgedacht was mich kickt und ich weiß es mittlerweile. Es ist keine bestimmte Praktik, die ist für mich stimmungsabhängig.
Mich kickt echtes Interesse aneinander, Bereitschaft sich bedingungslos zu Vertrauen und sei es nur für die gemeinsame Zeit. Wenn Gespräche und Humor im Vordergrund stehen und der Akt eher sich entwickelt. Wenn man sich Zeit für einander nimmt und sich erfreut wenn das Gegenüber den Verstand verliert. Das Gefühl für Raum und Zeit abhanden geht und der Partner bereit ist, sich zurückzunehmen.
Mich langweilen Egoismus und Rücksichtslosigkeit.
Ich achte sehr darauf was und wie mein Gegenüber mitteilt. Rüdes Verhalten, gar rüpelhaftes Auftreten, Monologe die auf vieles Schließen lassen und ich bin raus.
Eines ist mir eigentlich schon früh klar geworden, vielleicht auch ein Tribut ans Alter. Ich kannte und kenne meinen Wert. Die Olympischen Spiele im Sportficken möchte ich nicht gewinnen. Aber mein Gegenüber halten und bewundernd betrachten wenn es in Ekstase die Beherrschung verliert. Denn das ist eines der schönsten Geschenke die man sich geben kann.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen